DonauWelle Alter Schäferweg

Eine DonauWelle, ganz nach traditionell-heimischem Rezept!

Schwierigkeit
Mittel
Länge
13 km
Dauer
ca. 4:30 h

Eröffnung am 12. Mai 2019

Der Weg ist vorher noch nicht begehbar.

Auf den ersten Blick eher weniger spektakulär, aber sie hat es durchaus in sich. Sommerfrische DonauWelle mit höherem Kalorienverbrauch im Auf und Ab, belohnt durch Traumaussicht auf dem Alten Berg. Heuberg pur!

Auf eine Tour durch das Schäfertal, zum Schäferbrunnen, zum ehemaligen Schafstall beim Allenspacher Hof und zu den Schafweiden am „Alten Berg“ führt die neueste „DonauWellen“-Runde der Donaubergland GmbH. Nachdem vor fünf Jahren die ersten fünf DonauWellen-Sahnestücke eröffnet worden sind, kommt nun im Mai 2019 ein weitere Wandergenuss-Tour im „Land der Donauwellen“, wie das „Zeitmagazin“ das Donaubergland vor geraumer Zeit betitelte, hinzu. Gemeinsam mit den Gemeinden Mahlstetten und Böttingen hat das Donaubergland einen 12,5 km langen Premiumweg zwischen dem Lippachtal und dem „Alten Berg“ bei Böttingen entwickelt.

Schäferei und Heuberglandschaft gehören seit den letzten Jahrhunderten nahezu untrennbar zusammen. War die Schafhaltung früher in nahezu allen Albdörfern eine notwendige Ergänzung zur Viehwirtschaft auf den kargen Heubergböden, so ist die Schafbeweidung heute vor allem für den Erhalt der typischen Alblandschaft und deren Offenhaltung unerlässlich.

Doch was hat das mit der Donau und den Donauwellen zu tun, mag sich mancher fragen. Das Schäfertal und vor allem das Lippachtal sind Seitentäler der Donau und wer im Frühjahr bei Hochwasser den tosenden Bach durch das sonst trockene Schäfertal schon mal erlebt hat, kann dies auch heute noch erahnen. Man fragt sich schon hin und wieder, wo auf der Alb überall Wasser hervortritt. Für uns heute schönes Idyll, für unsere Vorfahren überlebenswichtig, diente etwa die Grauentalquelle eine ganze Zeit den Einwohnern von Böttingen der Versorgung mit Wasser und der Brunnen als Viehtränke. Und dabei ist dies doch ein ganzes Stück vom Ort entfernt

Nahezu die Hälfte des Weges ist schon als „Donauberglandweg“ vom „Alten Berg“ bis zur Lippachmühle schon häufiger begangen. Jetzt schließt sich die Runde und erschließt ganz neue Blicke auf das Schäfertal.

Die Tour ist nicht ganz einfach, sie hat ordentlich Höhenmeter und erfordert an manchen Stellen bei Auf- und Abstiegen doch eine gewisse Trittsicherheit. Das Schöne ist jedoch, die Tour die als „Acht“ angelegt ist mit dem Knotenpunkt am „Schäferbrunnen“ und beim „Brücklebrunnen“ der Grauentalquelle, kann in beliebigen Variationen ganz nach Gusto und Gehvermögen abgekürzt und in kleineren Runde erwandert werden.

Wie bei jeder Runde kann man natürlich an mehreren Stelle einsteigen, so am Wanderparkplatz am „Alten Berg“ oder auch an der Lippachmühle. Als eigentlicher Startpunkt wird jedoch der Wanderparkplatz bei der „Kirchbühlhütte“ am „Hirsch Erlebniswald“ am Ortseingang von Mahlstetten empfohlen.

Schon das erste Wegestück auf naturbelassenen Pfaden am Mahlstetter Hang zum Schäfertal hin entlang sowie der Abstieg ins Schäfertal haben es in sich. So wie am Ende auch der Aufstieg von der Lippachmühle zum Startpunkt. Da ist es nicht sicher, ob eine einzige Einkehr auf der Runde ausreicht. Zum Glück gibt es jedoch drei Einkehrmöglichkeiten entlang des neuen Premiumweges. Da kann man kaum den richtigen Zeitpunkt für die Einkehr verpassen.

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