Rund um den Hohenkarpfen

Kulturell und landschaftlich reizvolle Tour auf einen Zeugenberg der Alb

Schwierigkeit
Leicht
Länge
8,1 km
Dauer
ca. 2:30 h
Aufstieg
280 m
Abstieg
280 m
Höchster Punkt
924 m. ü. M.
Niedrigster Punkt
750 m. ü. M.

Man sieht ihn schon von weiten, wenn man am westlichen Albtrauf oder auf dem Lemberg gegen Westen schaut oder wenn man über die Ostbaar fährt, der merkwür-dige Bergkegel mitten in der Landschaft zwischen Seitingen-Oberflacht und Hausen ob Verena. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel und Einkehrziel, dieser „Zeugenberg“ auf der Baar am Rande der Schwäbischen Alb, der Hohenkarpfen. Natürlich ist er auch ein absolut lohnendes Ziel für Wanderer, denn die Besonderheit des Berges kann man vor allem beim Aufstieg ermessen. Und der wird belohnt durch eine herrliche Aussicht auf die Baar, die gegenüberliegende Höhen und natürlich auf die westliche Traufkante der Alb.

Was Viele nicht wissen, er gehört geologisch zur Schwäbischen Alb. Millionen Jahre an Erosion durch Wasser und Wind haben die poröseren Gesteinsschichten im Umkreis abgeschliffen. Der Hohenkarpfen ist mit 909 Meter nur rund 100 Meter niedriger als der Lemberg, der höchste Berg der Schwäbischen Alb in unmittelbarer Nachbarschaft bei Gosheim. Am Rande der Baar stellt er ein herausragendes landschaftsprägendes Element dar, ist aber zugleich auch ein besonderes Naturschutzgebiet.
Viele Besucherinnen udn Besucher kommen auch „nur“ bis zum Restaurant oder zur Aussichtsterrasse des Hotels auf dem Hofgut. Man sollte aber unbedingt auch den „Gipfel“ des Bergkegels ganz (auf den vorgesehenen Wanderwegen) erklimmen. Es lohnt sich. Leider ist aber von der ehemaligen Burg der Grafen von Lupfen kaum mehr was zu erahnen.
Bekanntheit hat der Hohenkarpfen auch durch das Museum der gleichnamigen Kunststiftung erlangt. Kunstausstellungen von besonderem Rang, vor allem auch Kunstwerke von namhaften zeitgenössische Künstlerinnen und Künstlern im Freien  laden gleich neben dem Restaurant und Hotel zu mehr als einer bloßen Einkehr ein.

Start ist beim Wanderparkplatz "Bergstraße"/Gehrnhalde am Ortsrand von Hausen ob Verena. Hier folgt man dem ausgeschilderten Wanderweg bis zur nächsten Grillstelle. Von dort geht es nun rechts hinunter. Hier kann man auch der Beschilderung und Markierung des Hauptwanderweges 3, (HW 3, roter Querbalken unter stilisiertem Baum) des Schwäbischen Albvereins folgen.
Den Hohenkarpfen hat man, wenn man aus dem Wald tritt, von nun an schon vor dem Abstieg zur "Hausener Mühle" ohnehin immer im Blick. Der Aufstieg zum "Karpfen" erfolgt dann über Wiesenwege. Nach der Rückkehr vom "Gipfel" und einer Einkehr geht es am Kunstmuseum vorbei auf dem Wanderweg direkt zurück nach Hausen ob Verena.



Gute Wanderschuhe und wetterfeste Kleidung
Empfohlen werden festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, ggf. Wanderstöcke (v.a. bei Nässe) sowie Getränke und Rucksackvesper für den Notfall, oder wenn Sie außerhalb der Öffnungszeiten der Gastro-Betriebe unterwegs sind.

Einkehren direkt an der Strecke:
Hotel-Restaurant Hofgut Hohenkarpfen

Von Spaichingen, von Trossingen oder auch von Tuttlingen - Seitingen- Oberflacht aus nach Hausen ob Verena.
Entweder im Ort direkt parken oder beim Wanderparkplatz Gehrnhalde über Bergstraße.

Mit dem Bus Linie 130 ab Bahnhof Spaichingen bis zur Haltestelle „Rathaus“ in Hausen ob Verena.
Die Route führt direkt an der Haltestelle vorbei. Gemäß empfohlener Gehrichtung im Uhrzeigersinn zunächst ca. 150 m auf der Hauptstraße zurück und rechts in die Bergstraße einbiegen. 

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