Aktueller Tipp 01 Kapellen-Rundweg – Panoramatour auf dem Witthoh

Panoramatour mit Aussicht auf den Hegau, die Alpen und den Bodensee

Schwierigkeit
Leicht
Länge
7,5 km
Dauer
ca. 2:15 h
Aufstieg
150 m
Abstieg
150 m
Höchster Punkt
851 m. ü. M.
Niedrigster Punkt
755 m. ü. M.

Tourverlauf im Uhrzeigersinn: Witthoh – Naturschutzgebiet „Mühlebol“ – Hattingen – St. Johannes und Jakobus-Kapelle –  Riedhof – Brunnenkapelle – Witthoh

Einer der schönsten Aussichtsplätze im Donaubergland ist unbestritten der „Witthoh“ zwischen Tuttlingen, Emmingen ab Egg und dem Immendinger Ortsteil Hattingen. Der Höhenzug bietet auf über 800 Metern einen unvergleichlichen Blick in den Hegau, in die Bodenseeregion und – vor allem bei guter Fernsicht – ein traumhaftes Alpenpanorama. Der Witthoh trennt das nördlich gelegene Donautal vom Hegau und bildet gleichzeitig eine Klimagrenze und eine Wasserscheide.
Was könnte es Schöneres geben, als etwa an einem trockenen Frühlings- oder Sommerabend vom Witthoh aus noch eine zweistündigen Rundwanderung zu unternehmen. Dabei kann man beim Start am Berggasthof Witthoh oberhalb von Emmingen ab Egg ebenso wie am Ende der Tour diesen Blick zu genießen, wenn sich der Abend allmählich neigt und die Stimmung sich ganz langsam ändert. Dieser Weitblick lässt garantiert allen Tagesstress vergessen.
Auf der Runde, die hinunterführt nach Hattingen, einem Ortsteil von Immendingen, erreicht man zuerst den Mühlebol, von dem aus sich entlang des Waldrandes „des Herrgotts Kegelspiel“, die Heugauvulkane darbieten. In Hattingen bietet sich vor dem Aufstieg zurück eine kleine Rast und Einkehr mitten im Ort an. Auf dem Rückweg erklärt sich erst, warum die Immendinger diese Panorama-Tour Kapellen-Rundweg nennen. Gleich zwei Kapellen säumen den Weg. Auf halber Höhe trifft man mitten im freien Gelände auf eine moderne Kapelle, die man hier sicherlich in dieser Form nicht erwarten würde. Die Kapelle St. Johannes und Jakobus hat der frühe Vorstandschef der Aesculap AG in Tuttlingen Prof. Michael Ungethüm nach einem Plan des bekannten Tuttlinger Architekten Günter Hermann in einer faszinierenden Form auf freiem Feld errichten lassen. Von außen können Besucher durch einen Glasschlitz in der Rückwand der Kapelle durch den Kapellenraum hindurch auf die Landschaft und das Kreuz blicken. Die Zeit und Muße sollte man sich auf dieser Wanderrunde bei einer kurzen inneren Einkehr unbedingt gönnen.
Auf dem weiteren Weg kommt man am Nordwesthang am Eingang zum Rabental“ die historische und sagenumwobene Brunnenkapelle in den Blick. Ein kleiner Abstecher an den dortigen Höfen vorbei führt zu der Kapelle, die wohl Teil eines mittelalterlichen Klösterleins und einer späteren Eremitage gewesen sein dürfte. Meist ist sie nur bei Gottesdiensten und Andachten geöffnet.
Und am Ende der Wanderung darf sich nach dem Aufstieg auf dem Witthoh der seelischen und geistigen Stärkung durchaus auch noch eine körperliche Stärkung anschließen.

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