Aktueller Tipp 2: Granegg-Rundweg Bubsheim

Entdeckertour auf dem Heuberg

Schwierigkeit
Mittel
Länge
9,3 km
Dauer
ca. 3 h
Aufstieg
275 m
Abstieg
275 m
Höchster Punkt
925 m. ü. M.
Niedrigster Punkt
725 m. ü. M.

Eine Rundwanderung rund um Bubsheim und Egesheim, mit den Highlights „Ruine Granegg“ und „Heidentor“.

Die Tour bietet tollen Ausblick ins Bäratal und auf Egesheim. Zudem sind die Ortskirche sowie die Lorettokapelle in Egesheim absolut sehenswert.

Der Weg ist als örtlicher Rundweg ausgeschildert (Bubsheim Rundweg 4,:Granegg-Rundweg).
Start ist bei der Dorfkirche/Rathaus in Bubsheim oder am Wanderparkplatz Graneggstraße am Ortsausgang.

Orientierung:

Beschilderung an Wegkreuzungen:  grüne Wegweiser;
Markierungszeichen unterwegs gelber Kreis.
Empfohlene Gehrichtung: gegen den Uhrzeigersinn, also zuerst in Richtung Ruine Granegg.
Achtung: Nach der Ruine erfolgt ein langer Abstieg nach Egesheim, dann wieder von Egesheim aus wieder ein längerer Aufstieg mit Abstecher zum „Heidentor“.

In Egesheim beim Rathaus die Straße queren und in Richtung Lorettokapelle. Bei der Kapelle kann man auch den Kreuzweg hoch gehen und oben wieder auf den Weg treffen.
Am Ortsrand oberhalb von Egesheim kann man auch als Variante rechts in den ebenfalls ausgeschilderten Rundweg „Heidentor“ einbiegen (etwa 500 Meter länger, aber keine geteerte Straße). Nach dem Heidentor am Abzweig wieder dem „Rundweg Granegg“ folgen. Oberhalb von Bubsheim am besten über den „Nack“ und den Schafhausplatz in den Ort zurück.

Infos rund um die Tour

Auf Spurensuche in die faszinierende Vergangenheit des Heubergs kann man auf dieser Tour bei Bubsheim gehen. Ihren Namen hat sie nach der Ruine erhalten, die sich gleich zu Beginn der Route auf einer Felsnase hoch über dem Tal der Unteren Bära erhebt. An dieser strategisch günstigen Stelle errichteten die Herren von Michelstein vermutlich im 11. Jahrhundert eine Burg, die im Spätmittelalter in den Besitz der Ritter Ifflinger von Granegg überging. Heute ist davon noch ein eindrucksvoller Teil des Bergfrieds erhalten. Dieser wurde vom Schwäbischen Albverein gesichert und nachgemauert, nachdem die Ruine 1931 am Ende einer wechselvollen Geschichte in dessen Obhut übergegangen war. Beim Betreten der Anlage ist allerdings Vorsicht geboten, da das Gemäuer von einem Steilhang begrenzt wird.
Unten im Tal in Egesheim sind die um 1760 im Stil des Barock ausgemalte Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt sowie die rot schimmernde Lorettokapelle sehenswert.
Fast mystisch dagegen wird es anschließend, wenn der Weg wieder aus dem Tal  hinausführt. Jetzt ist Kondition gefragt, denn der stetige Anstieg mit dem Abstecher zum „Heidentor“ kann schweißtreibend werden. Das eindrucksvolle natürliche Felsgebilde im Gewann Oberburg zwischen Egesheim und Reichenbach steht mitten in einem geheimnisumwitterten Waldstück, das eine besondere Anziehungskraft
verströmt. Nicht von ungefähr: Es handelt sich um eine frühere keltische Kult- und Opferstätte, um die sich viele Fantasien und Geschichten ranken.
Systematische archäologische Untersuchungen und Grabungen in den 1990er Jahren haben zahlreiche Metallteile und Keramikscherben sowie Perlen und Schmuckfibeln vor allem aus der Zeit um 600 bis 400 v. Chr. zutage gefördert. Die Wissenschaft misst dem Kultplatz für diese Epoche durchaus eine regionale Bedeutung bei. Welcher Gottheit hier aber Gaben dargebracht wurden, ist nicht bekannt

Tipp: Abstecher zur Beilsteinhöhle
Nach der Ruine Granegg ein Stück (ca. 900 m) auf dem „Drei-Dörfer-Rundweg“ (Bu 3) in Richtung „Götzenaltar / Königsheim. Eine beschilderte Abzweigung führt links weg zur Beilsteinhöhle (etwas Trittsicherheit erforderlich). Anschließend auf dem selben Weg wieder zur Ruine Granegg zurück.

Einkehrmöglichkeit in Bubsheim derzeit am Wochenende: Sportheim Bubsheim

Suchbegriff eingeben und Eingabetaste drücken um zu suchen