Donau-Zollernalb-Weg Etappe 1: Beuron – Hausen im Tal

Eine Wandertour der Superlative – Der schwäbische „Grand Canyon“ von beiden Seiten

Schwierigkeit
Schwer
Länge
20,4 km
Dauer
ca. 6:30 h
Aufstieg
800 m
Abstieg
800 m
Höchster Punkt
830 m. ü. M.
Niedrigster Punkt
594 m. ü. M.

Der Donau-Zollernalb-Weg

Der Donau-Zollernalb-Weg knüpft am Donauberglandweg in Beuron an und führt diesen weiter über Sigmaringen und Gammertingen über die Zollernalb bis zum „Lemberg“, dem höchsten Berg der Schwäbischen Alb (1.015 m). Dort mündet er wieder in den Donauberglandweg.

Beide Wege ergeben zusammen den längsten zertifizierten und prämierten Rundwanderweg in Baden- Württemberg auf über 200 km.

Der Donau-Zollernalb-Weg führt von Beuron aus in 10 Tagesetappen auf rund 160 km durch das grandiose Obere Donautal bis zum Schloss Sigmaringen, von dort weiter durch das liebliche Laucherttal bis Gammertingen, bevor es auf die Zollernalb und das nördliche Donaubergland  geht, mit ihren wunderbaren Aussichtsfelsen und zahlreichen Bergen in der „Region der 10 Tausender“.

Der Donau-Zollernalb-Weg startet mit Etappe 1 in Beuron. Dort, wo die junge Donau am schönsten ist, wo sie sich durch Kalksteinfelsen gegraben hat, liegt auch das Kloster Beuron, das Herzstück des Donautales. Ein würdiger Ort für den Start, später die ehemalige Ritterburg und heutige Jugendherberge Burg Wildenstein und das Fürstenschloss „Werenwag“ bieten eine Etappe der Superlative. Nicht zu vergessen die Aussichtspunkte „Rauher Stein“,  „Eichfelsen“ und  „Bandfelsen“.

Kulturinteressierte wählen nach dem Abstieg vom „Eichfelsen“ den Weg über die „St. Maurus-Kapelle“. Die Kapelle, die nach ägyptischem Vorbild in Anlehnung an einen Tempel 1868-1870 im Auftrag von Fürstin Katharina von Hohenzollern erbaut wurde und mit Malereien der „Beuroner Schule“ verziert wurde, ist sehenswert.

In der Burg Wildenstein wohnen heute „Junge Wilde“ in der Jugendherberge hoch über Leibertingen. Im Burghof die Burgschenke und davor ein Grillplatz laden zur Rast. Von der Grillhütte „Hauser Holz“ bei Kreenheinstetten lohnt sich auch ein Abstecher von etwa 1 km in den Ort Kreenheinstetten, wo Sie im Geburtshaus des berühmten Hofpredigers Abraham a Sancta Clara, dem Gasthaus „Traube“ gemütlich einkehren oder auch übernachten können.
Das Tal der Donau zwischen Beuron und Hausen bewahrt zwischen Felsengipfeln und Talgrund einen noch unversehrten Artenreichtum an Tieren und Pflanzen – ein Stück lebendige Schöpfungsgeschichte. Ein frisch gezapftes Bier oder ein Glas Wein am Abend und die Schöpfungsgeschichte ist perfekt. Beim Skilift hoch über Hausen sehen Sie schon Ihr Ziel Hausen im Tal.

Der Donau-Zollernalb-Weg ist durchgängig mit dem Markierungszeichen "grün-blauer Kreis" gekennzeichnet.
Start ist am großen Parkplatz in Beuron. Zunächst durch die historische Holzbrücke, Straße überqueren und rechts über "Maria Trost" und den Alpenbockpfad hoch zum Rauhen Stein und Eichfelsen. Dann hinunter an die Donau und wieder hinauf zur Burg Wildenstein. Weiter zum Bandfelsen, Hohlen Felsen und Bischofsfelsen (von hier ist auch ein direkter Abstieg nach Hausen möglich) und nach dem kleinen Abstecher zum Aussichtspunkt Bischofsfelsen in nördlicher Richtung bis zur Straße. Nach Überquerung der Straße hoch zum Grillplatz "Hauser Holz" und wieder hinunter, vorbei an Kletterfelsen, zum Ziel Hausen im Tal.

Empfohlen werden festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, ggf. Wanderstöcke (v.a. bei Nässe) sowie Getränke und Rucksackvesper für den Fall, dass Sie außerhalb der Öffnungszeiten der Gastro-Betriebe unterwegs sind.

Einkehren unterwegs:
Wanderheim Rauher Stein
Burgschenke Burg Wildenstein
Am Ziel in Hausen im Tal:
Gaststätte am Minigolf
Gasthof Bahnhof

Die Etappe ist auch gut als Tageswanderung machbar, weil Start und Ziel gut mit der Bahn erreichbar sind.

Beuron, Abteistraße 22

mit dem Zug bis Beuron
Rückfahrt von Hausen im Tal mit Zug oder ab Haltestelle Rathaus mit der Buslinie 450
Fahrplanauskunft unter www.efa-bw.de

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