Rund um die Burg Wildenstein – Kleine Donautraufrunde

Familien-Tour rund um die Burg Wildenstein

Schwierigkeit
Leicht
Länge
5,7 km
Dauer
ca. 1:50 h
Aufstieg
150 m
Abstieg
150 m
Höchster Punkt
834 m. ü. M.
Niedrigster Punkt
757 m. ü. M.

Die Wandertour ist als örtlicher Rundweg „Kleine Donautrauf-Runde“ beschildert und markiert.
Highlights: Aussichtspunkt Bandfelsen, Kletterburg mit Feuerstelle, Burg Wildenstein,
Luchs-Infopoint, Walderlebnispfad,

Hoch thront sie über dem Donautal, die mächtige historische Burg Wildenstein bei Leibertingen im Landkreis Sigmaringen, gleich hinter Beuron. Wer von Beuron aus durch das Tal fährt oder donauabwärts geht, sieht sie strahlend weiß rechter Hand auf einem eindrucksvollen Felssporn stehen, als ob sie verwachsen wäre mit dem Kalkgestein. Sie ist eine der besterhaltenen Festungsanlagen aus dem späten Mittelalter, nie zerstört und nie richtig erobert. So, wie sie die Herren von Zimmern im 16. Jahrhundert haben erbauen lassen, steht sie heute noch da. Ja, eigentlich noch strahlender und schöner, wurde sie doch in den letzten Jahren kräftig restauriert. Heute beherbergt sie hauptsächlich eine der beliebtesten Jugendherbergen im Land. Was gibt es Schöneres, als mit Kindern in einer richtigen Burg übernachten zu können. Für Wanderer bieten die Burgschenke und der Innenhof ausreichend Platz für eine entspannte Einkehr.

Bis man die Burg auf diesem Rundweg erreicht, muss man sie sich erst mal erwandern und zuletzt einen beachtlichen Anstieg hochsteigen. So leicht kann man keine Burg erobern! Denn die Wanderrunde beginnt am Wanderparkplatz am Ortsrand von Leibertingen in Richtung Burg Wildenstein. Von dort geht es erst mal auf der Straße zurück in Richtung des Ortes, aber schon in der Senke nach den ersten Häusern geht es links weg auf den Wanderweg in Richtung Schützenhaus.
Am dortigen Grill- und Wanderplatz vorbei, geht es geradeaus auf einem breiten Forstweg zunächst in offenem Gelände in Richtung Wald und zum "Bandfelsen". Der "Bandfelsen" ist einer der schönsten Aussichtsfelsen im Donautal. Er bietet nicht nur erste Blicke auf die Burg auf dem nächsten Felsen, sondern auch auf die Donau und St. Maurus im Tal, das zum Kloster Beuron gehört und mit seiner Kapelle ein anderes Mal einen Besuch wert ist.
Die Burg ist hier schon zum Greifen nah, doch erst mal geht es noch abwärts hinunter in den "Tobel" bis auf die halbe Höhe des kleinen Seitentals und auf der gegenüberliegenden Seite über einen Serpentinenpfad wieder hinauf zur Burg. Jetzt freut man sich ganz gewiss auf eine Einkehr in der Burg. Der weitere Weg zum Ausgangspunkt danach ist nicht mehr weit, hat aber noch eine Menge zu bieten, wie etwa den Luchs-Info-Point des Naturparks Obere Donau, die Uhu-Voliere im Wald und  einen kleinen Walderlebnispfad, der direkt zum Wanderparkplatz führt.

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