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Geopark Schwäbische Alb

Geheimnissen von Jahrmillionen auf der Spur

Geopark erleben

Auf der gesamten Schwäbischen Alb und somit auch bei uns im Donaubergland kann Erdgeschichte hautnah erlebt werden. Unzählige Höhlen, Geotope, archäologische Funde im Juragestein, erschlossen Lehrpfade, Führungen und geführte Touren machen den Geopark Schwäbische Alb zu erlebbarer Geschichte.

Im Jahr 2015 wurde der Geopark Schwäbische Alb durch die UNESCO ausgezeichnet und trägt seither die Bezeichnung „UNESCO Global GeoPark Schwäbische Alb“. Das Kartsgebirge ist eines der faszinierendsten Mittelgebirge Deutschlands. Durch die Kraft des Wassers wurden eine Vielzahl an Höhlen in das Karstgestein gewaschen, deshalb ist die Schwäbische Alb auch die höhlenreichste Region Deutschlands.

I

m Donaubergland befinden sich einige der imposantesten Highlights des Geopark Schwäbische Alb.

Die Schauhöhle „Kolbinger Höhle“, das Naturphänomen Donauversickerung und das Donaudurchbruchstal sind neben vielen anderen geologischen und landschaftlichen Kleinoden einen Besuch wert.

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Kolbinger Höhle

Am Rande des Donautals liegt auf Kolbinger Gemarkung eine imposante Tropfsteinhöhle, die als Schauhöhle erschlossen wurde. Die rund 90m lange Höhle ist mit Tropfsteinen reichlich verziert, doch bevor die prächtigen Tropfsteine bewundert werden können, müssen immerhin 141 Stufen bewältigt werden.

Die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins bietet an Wochenenden von Karfreitag bis Ende Oktober und in den Sommerferien während der ersten drei Augustwochen öffentliche Führungen an. Für Gruppen könnne auch Sonderführungen außerhalb der Öffnungszeiten gebucht werden.

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Donauversickerung

Die Donauversickerung ist ein Naturschauspiel von europäischem Rang, einzigartig, denn von hier aus fließt ein Fluss in zwei Weltmeere – ins Schwarze Meer (wie wir es gelernt haben) und in die Nordsee!

An den Versinkungstellen zwischen Immendingen und Fridingen macht sich ein Großteil des Donauwassers durch das Gestein unterirdisch auf den Weg in Richtung Süden, um in der Aachquelle wieder ans Tageslicht zu treten und in den Bodensee und Rhein zu fließen. So könnte man zugespitzt behaupten: Im Sommer liegt Wien nicht an der Donau, sondern am Krähenbach.

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Oberes Donautal

Wenige Kilometer nach der Donauversickerung verändert sich das landschaftliche Bild der Donau und des Donauberglandes komplett. Hohe, steil abfallende, weiße Felsen prägen nun das Bild links und rechts des Tals. Und die Donau? Sie schlängelt sich – meist – gemächlich als schmaler Fluss durch das rund 50 Kilometer lange Durchbruchstal zwischen Mühlheim und Inzigkofen.

„Schwäbischer Grand Canyon“ wird das Obere Donautal im Volksmund auch genannt. Es ist die Kernzone des Naturparks Obere Donau. Dieser beeindurckt mit einem Artenreichtum an seltenen Pflanzen und Tieren.

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