Höhlentag am 25. August

5. Höhlentag im Donaubergland

Der letzte Augustsonntag steht im Donaubergland wieder ganz im Zeichen der zahlreichen Höhlen. Am Sonntag, 25. August lädt das Donaubergland mit einer Reihe von Partnern zum 5. Höhlentag in der Region ein.

Die ältesten bekannten Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit wurden in Höhlen auf der Schwäbischen Alb gefunden. Völlig zu recht hat die UNESCO diese Fundstätten zu Welterbestätten erklärt. Höhlen faszinieren die Menschen bis heute.
Beim gemeinsamen Aktionstag von Donaubergland GmbH, Landkreis Tuttlingen, Geopark Schwäbische Alb, Naturpark Obere Donau und verschiedenen Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins sowie der Bergwacht Sigmaringen als Höhlenverantwortlichen können Besucher bei speziellen Aktionen und Führungen die Faszination der Höhlen erleben. Die Besucherinnen und Besucher können dabei auch Einblicke in Höhlen gewinnen, die sonst nie oder nur selten zugänglich sind.

Klänge und Stimmen aus der Unterwelt

Doch nicht nur eine ganze Reihe von Höhlen werden an diesem Aktionstag vorgestellt, sondern auch weitere geologischen Highlights der Südwestalb und ihrer spannenden Geschichte, wie die Donauversickerung zwischen Immendingen und Möhringen oder landschaftliche Besonderheiten im Donautal kann man an diesem Tag kennen lernen.

Der offizielle Auftakt zum Höhlentag erfolgt um 11 Uhr bei der Kolbinger Höhle. Die größte Schauhöhle der südwestlichen Alb, die von der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins betreut wird, ist neben dem Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck und dem Museum Auberlehaus in Trossingen die dritte offizielle Geopark-Infostelle im Donaubergland.

In der Kolbinger Höhle überrascht der Künstler Martin Nägele aus Fronreute (bei Ravensburg) die Besucherinnne und Besucher den ganzen Tag über mit musikalischen Darbietungen unter dem Titel „Klänge aus der Unterwelt“ im Rahmen von besonderen Höhlenführungen.

Ebenso gibt es Führungen durch die „Mühlheimer Felsenhöhle“, die ohnehin nur mit Führungen zugänglich ist, ebenso zur „Maurushöhle“ (Roter-Brunnen-Höhle) oberhalb von Beuron, zur Ruine Granegg und zur „Beilsteinhöhle“ zwischen Bubsheim und Egesheim auf dem Heuberg sowie zur Burgruine und -höhle Dietfurt. Geführte Wanderungen durch die Landschaft an der Donauversickerung und  zu besonderen Höhlen rund um Schloss Bronnen und das „Jägerhaus“ im Donautal runden das Programm ab.

Die Führungen und geführten Wanderungen finden zu unterschiedlichen Zeiten statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind allerdings geboten.

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