Donauwelle Eichfelsen-Panorama Tourenhighlights

Der Premiumwanderweg „Donauwelle Eichfelsen-Panorama“ lädt Wanderer ein auf verschlungenen Pfaden, einem alten Fuhrmannsweg und wundervollen Panoramawegen das Herz des Naturparks Obere Donau zu erkunden.

Wir stellen Ihnen die schönsten Ausblicke, besten Rastplätze und gemütlichsten Einkehrmöglichkeiten der Wandertour vor.

Der Premiumweg Eichfelsen-Panorama im Überblick:

Start – Ziel: Kloster Beuron mit Parkmöglichkeiten
Länge: 14 km, geschätzte Dauer ca. 5:30 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittel

Start und Ziel am Kloster Beuron

Die 1077 als Augustiner Chorherrenstift erstmals erwähnte, seit 1863 als Benediktinerkloster wiederbesiedelte Kloster Beuron  – heute noch das Stammkloster der Beuroner Kongregation, liegt wunderschön im Tal der jungen Donau und ist Startpunkt für die Donauwelle Eichfelsen-Panorama.

Die Erzabtei in Beuron ist seit Jahrhunderten wichtigster geistlicher und kultureller Mittelpunkt im Donautal. Besonders die Klosterkirche St. Martin bildet mit ihrer barocken Bausubstanz, mit der im Beuroner Stil ausgeschmückten Gnadenkapelle, den zahlreichen Kunstwerken und Urkunden ein herausragendes Denkmal im Südwesten Deutschlands. Das kostbare Kulturgut wird ergänzt durch die umfangreiche Klosterbibliothek und das international bekannte und wissenschaftlich bedeutsame Vetus Latina Institut.

Heute ist das Kloster vor allem ein Ort der Ruhe und inneren Einkehr. Es bietet ganzjährig neben den täglichen Gottesdiensten und Führungen durch die Klosterkirche auch zahlreiche Veranstaltungen, Seminare und Konzerte.

Die Klosterkirche ist ganztägig geöffnet, sie kann außerhalb der Gottesdienstzeiten besichtigt werden. Kirchenführungen sind für Gruppen nach Absprache mit dem Gästepater möglich (Tel. 07466/17-175). Da eine Besichtigung des Klosters nicht möglich ist, wird ein Dia-Vortrag über das Kloster angeboten, der für Gruppen nach Terminabsprache mit dem Gästepater gezeigt wird (Tel. 07466/17-158).

Dieses Jahr finden noch folgende Konzerte im Kloster statt:

  • Sonntag, 29. September 2019 um 18.00 Uhr: Glanzlichter des Barock – Konzert für 3 Trompeten, Pauken und Orgel – Werke von Bach, Händel, Telemann u.a.
  • Sonntag, 3. November 2019 um 17.30 Uhr Konzert des Kreisverbandsjugendorchesters Sigmaringen
  • Freitag, 6. Dezember 2019 um 19.30 Uhr Adventskonzert des Heeresmusikkorps Ulm
  • Samstag, 28. Dezember 2019 um 16.30 Uhr Weihnachtskonzert des Beuroner Chores Spaltfels

Übernachten im Kloster

Im sogenannten „Gästeflügel“ können Besucherinnen und Besucher unter entsprechenden Voraussetzungen unter einem Dach mit den Mönchen wohnen. Das Gästehaus der Erzabtei ist in einem Gebäudetrakt untergebracht, der an die eigentlichen Klostergebäude angebaut ist. Es verfügt über 43 Gästezimmer, die zum Teil auch als Zweibettzimmer belegt werden können. Knapp die Hälfte der Zimmer verfügt über eine eigene Nasszelle (Dusche/ WC). Eine eigene Hauskapelle, ein Meditationsraum und ein Aufenthaltsraum können als Räume der Stille, des Gebetes, aber auch der Gemeinschaft genutzt werden. Weitere Informationen unter https://erzabtei-beuron.de/

Einkehrtipp: Hotel-Restaurant Pelikan in Beuron (direkt neben dem Kloster)

Spaltfelsen

Der Spaltfelsen ist einer der schönsten Aussichtsfelsen im Durchbruchstal der Donau, etwas unterhalb von Irndorf bei Beuron gelegen mit wunderbarem Blick (für manche sogar dem schönsten) auf den Ort und vor allem auf die beeindruckende Klosteranlage.

Wussten Sie, warum der Spaltfelsen wohl Spaltfelsen (gespaltener Fels) heißt? Weil sich im Laufe der Jahrtausende am Felsrand ein immer größer werdender Spalt aufgetan hat, der vom Tal gut zu sehen war. Der große abstehende Fels am Rande wurde in den Sechzigerjahren bei den Bauarbeiten zur Verbesserung der Donautalstraße aus Sicherheitsgründen abgesprengt und ist deshalb heute nicht mehr vorhanden.

Von der ehemaligen Burganlage, einer auf einem rechteckigen Felsplateau gelegenen Höhenburg, ist leider nichts mehr erhalten. Die Burganlage hatte wohl eine Länge von etwa 60 Meter, eine Breite von etwa 35 Meter und eine Innenfläche von etwa 2000 Quadratmeter.

Wir empfehlen hier an der DonauWellen-Vesperinsel auf dem Spaltfelsen eine kleine Pause einzulegen.

Rauher Stein

Der Rauhe Stein ist ein weiterer markanter Aussichtsfelsen bei Irndorf. Nur wenige Meter davon entfernt befindet sich ein bekanntes Wanderheim des Schwäbischen Albvereins. Dort haben Sie die Möglichkeit einzukehren oder auf Wunsch auch zu übernachten. Zu dem beliebten Ausflugslokal führen gleich eine ganze Reihe von Wanderwegen (Donauwelle Eichfelsen-Panorama, Donau-Zollernalb-Weg, HW 2, örtliche Rundwege zum Eichfelsen und ins Donautal). Von hier aus bietet sich ein traumhafter Blick auf die gegenüberüberliegende Burg Wildenstein.

Einkehrtipp: Wanderheim Rauher Stein in Irndorf

Unser Geheimtipp: Irndorfer Felsengarten

Der Felsengarten liegt ebenfalls am Premiumweg, in unmittelbarer Nähe des Eichfelsens. Er wurde von der Gemeinde gemeinsam mit dem Naturpark Obere Donau vor Jahren angelegt und soll den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geben, die unterschiedliche und vielfältige Form der Felsenvegetation an der Jungen Donau kennen zu lernen, ohne dabei die sensible Pflanzendecke betreten zu müssen.

Hier wachsen alte, seltene Reliktpflanzen, die es zum Teil nur noch bei uns im Donautal gibt. Betreut wird der Felsengarten von der Grundschule in Irndorf.

Eichfelsen

Highlight der Tour ist der Eichfelsen, den man nach knapp sechs Kilometern Wanderung ebenfalls bei Irndorf erreicht. Er ist aufgrund seines tollen Ausblicks auch der Namensgeber für diese Donauwelle.

Denn: Auf dem Eichfelsen hat man DEN Blick ins Donautal!

Nicht ohne Grund ist er einer der meist besuchten Aussichtsfelsen im Donautal und gehört wohl zu den meist fotografierten Ausblicken. Nehmen Sie also Ihren Fotoapparat mit auf diese Donauwellen-Wanderung und halten Sie den Blick ins Donautal sowie auf das Schloss Werenwag und die Burg Wildenstein fest.

Nicht verpassen: einen besonders schönen Ruhepunkt auf der Tour haben Sie auf der lauschig-versteckten Bank am Aussichtspunkt „Vögelesruh“!

Burg Wildenstein

Da aktuell aufgrund eines massiven Felssturzes in der Nähe der Maurushöhle kein Durchgang auf dem bisherigen Wegeverlauf möglich ist, wurde der Weg umgelegt und führt nun hoch zur Burg Wildenstein. Dadurch ist die Tour zwar rund 1,5 km länger und etwas anstrengender als die Ursprungstour (12,5 km), gewinnt aber durch den Besuch der historischen Burganlage und den tollen Ausblick deutlich hinzu. Die bestens erhaltene, mittelalterliche Burg Wildenstein liegt am Steilabfall zur Donau und ist Ziel für Wanderer, Spaziergänger und Jugendherbergsgäste.

Übernachten in der Burg Wildenstein

Die Burg Wildenstein diente schon rund fünfzig Jahre vor dem Verkauf durch Prinzessin Theresa zu Fürstenberg an den Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Jugendherbergsverbandes im Jahr 1971 als Jugendherberge. Heute gibt es in der Burg 156 Gästebetten. Weitere Informationen zur Burg Wildenstein

Einkehrtipp: Burgschenke Burg Wildenstein

Die Jugendherberge betreibt eine eigene Burgschenke, die von Ostern bis zum Ende der Herbstferien in Baden-Württemberg täglich von 11:00 – 17:00 Uhr geöffnet ist (Montag ist Ruhetag).

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