Wanderleitsystem -
Sichere Orientierung auf allen Wanderwegen

Wanderer wollen sicher von einem Ort zum anderen kommen. Wanderer wünschen sich eine sichere Orientierung auf allen Wanderwegen. Denn: "Ver-Irren ist nicht menschlich!"

Im Februar 2011 wurde im Donaubergland in der Modellregion Donau-Heuberg das neue moderne Wanderwegekonzept vorgestellt.

Mittlerweile ist ein Großteil der Wanderwege im Donaubergland mit dem neuen Beschilderungssystem ausgestattet. Damit ist das Donaubergland einen Vorzeigeregion für die Schwäbische Alb im Bereich Wandern.

Die sieben Verbandsgemeinden des Gemeindeverwaltungsverbandes Donau-Heuberg (Mühlheim/Donau, Fridingen a. d. D., Kolbingen, Buchheim, Renquishausen, Irndorf und Bärenthal) haben im Verbund mit den Gemeinden  Neuhausen ob Eck und Beuron (Landkreis Sigmaringen) und in Kooperation mit der Donaubergland GmbH, der Wirtschaftsfördergesellschaft Zollernalb, dem Naturpark Obere Donau und dem Schwäbischen Albverein mit den betreffenden Ortsgruppen unter Leitung des Planers Hans-Georg Sievers, Emmendingen“ das Konzept für die künftige nutzerorientierte Beschilderung und Wegemarkierung aller Wanderwege erarbeitet.
Die Konzeption umfasst auch alle Wanderwege des Schwäbischen Albvereins in der Region.

Wesentliche Grundlage des neuen Wanderwegekonzeptes ist die Aufteilung und konzeptionelle Vernetzung der Vielzahl der Wanderwege im Gebiet Donau-Heuberg in ein Grundwegenetz mit allen Streckenwegen, den Qualitätswegen, allen Hauptwanderwegen des Schwäbischen Albvereins sowie etwa den regionalen Jakobswegen einerseits und in ein örtliches Rundwanderwegnetz andererseits.

Dabei wird das bestehende Markierungssystem des Schwäbischen Albvereins in seinem Kern und in seiner Systematik erhalten und in die neuen Schilder integriert, die bisherigen Schilder des Albvereins werden jedoch parallel dazu abgebaut.

Die Beschilderung des Grundwegenetzes besteht aus gelben Richtungsweisern, in Anlehnung der Beschilderung auf dem "Donauberglandweg" und dem "Donau-Zollernalb-Weg", mit den entsprechenden Zielen und der Entfernungsangaben, Wegenamen, Logo, Markierungszeichen, Hinweissymbolen sowie dem Standortfeld.
Die Beschilderung der örtlichen Rundwege orientiert sich ebenfalls an diesen Vorgaben, ist aber optisch unterschieden durch die hellgrüne Farbe und die geringere Größe der Richtungsweiser.
Für die Materialien, Farben und Größenordnungen gibt es klare und einheitliche Vorgaben.
Die Beschilderung und Markierungen werden künftig ergänzt durch Übersichtstafeln an markanten Orten sowie durch die digitale Darstellung im Internet.

Die praktische Umsetzung der neuen Konzeption erfolgt ab Frühjahr 2011 wiederum in der Modellregion Donau-Heuberg und soll ebenfalls maßgeblich durch das EU-Förderprogramm LEADER unterstützt werden. In den neun Gemeinden der Modellregion werden rund 600 Kilometer Wanderwege mit rund 280 Schilderstandorten und ca. 1.200 Schildern ausgestattet.

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Tel. ++49 (0) 7461 / 780 16 75

 

 

Schild Wanderwegekonzeption Donaubergland

Beispielschild für das Grundwegenetz im Rahmen der Wanderkonzeption

Schild Rundwanderweg Wanderwegekonzept Donaubergland

Beispiel für ein örtliches Rundwegeschild im Rahmen der neuen Wanderwegekonzeption

Standortschild Wanderwegekonzeption Donaubergland

Beispiel eines Standortfeldes im Rahmen der Beschilderungskonzeption