Kommunaler Jakobspilgertag im Donautal

– Lebensqualität für Leib und Seele von 150 Pilgern

Samstag, 30. April 2017

Die Altheimer Pfarrkirche St. Pankratius war mit 150 frohgesinnten Pilgern bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Pro-Lebensqualitäts-Gemeinden in Zusammenarbeit mit Donaubergland und der Beuroner Jakobspilgergemeinschaft den 12. Kommunalen Jakobspilgertag mit einer Pilgermesse, zelebriert von Dekan Christoph Neubrand, dem Pilgersegen durch Bruder Jakobus OSB, der Begrüßung durch den Pro-Lebensqualitäts-Sprecher Altbürgermeister Roland Ströbele, Bärenthal, dem Verlesen einer Grußbotschaft von Minister Guido Wolf, MdL und dem Beten eines Vater Unsers für den Weltfrieden eröffneten.

Stolz erwähnte der Altheimer Ortsvorsteher Helmut Straub, dass durch die 270 Einwohner große Gemeinde der Hauptpilgerweg des Jakobuswandern führt und dass dieser Pilgerweg von Einwohnern der Gemeinde mit zahlreichen Kunstwerken, wie Jakobsmuscheln aus Pflastersteinen usw. versehen wurde.

Der Mitbürger Hubert Stehle, Hausen im Tal, sorgte bei strahlend blauben Himmel als weltlicher Pilgerführer dafür, dass man mit dem Pilgerkreuz voraus immer auf dem richtigen Pilgerweg gepilgert wurde. Bei markanten Wegkreuzen in Altheim und in Buchheim wurde ein Halt eingelegt.

Ein Höhepunkt der besonderen Art waren das Orgelspiel und der Solo-Gesang von Bürgermeister und Organist Hans-Peter Fritz in der Buchheimer Pfarrkirche, wobei er gleichzeitig die Gemeinde Buchheim und die dortige Pfarrkirche vorstellte.

Nach einem einfachen, aber wohlmundenden Pilgermahl im Gasthaus „Freier Stein“ in Buchheim wurde am Nachmittag über das Liebfrauental der Jakobs-Pilger vor der Klosterkirche in Beuron erreicht. Die Aufstellung dieser kunstvoll gestalteten Statue wurde von den Pro-Lebensqualitätsgemeinden initiiert und zu einem guten Teil mitfinanziert.

Landrätin Stefanie Bürkle (Landkreis Sigmaringen) begrüßte bei der Pilgerstatue die Pilger und wies mit Freude darauf hin, dass es einmalig in Baden-Württemberg ist, dass 5 kleinere Gemeinden Jahr für Jahr einen Pilgertag veranstalten, der von den Bürgern sehr stark angenommen wird. Bruder Jakobus als geistlicher Führer dankte dem Organisator Altbürgermeister Roland Ströbele und seinem Team für die perfekte Organisation des Tages, ehe der Pilgertag mit einer Andacht in der Klosterkirche und mit einer Einkehr im Gästeteil des Klosters endete.
(Bericht: Roland Ströbele)